Leasing eines Neuwagens

Beim Leasing verhält es sich ähnlich, wie beim Mieten einer Wohnung. Sie bekommen den Wagen, meist gegen eine kleine Anzahlung und dürfen ihn für eine monatliche Mietzahlung fahren. Nach Ablauf des Leasingvertrags können Sie den Jahreswagen kaufen, was sich leider oft nicht rentiert, da der Wert des Wagens in den meisten Fällen nur geringfügig gesunken ist. Die Mietverträge laufen meist über 36 oder 48 Monate, die monatliche Zahlung liegt bei einem bis drei Prozent des Wagengesamtwerts.
Vor- und Nachteile des Leasens
Im ersten Moment scheint das Leasing natürlich eine sehr gute Option der Autofinanzierung zu sein, aber das Ganze hat natürlich auch Nachteile für den Käufer. Der Leasingvertrag kann in der Regel nicht verlängert werden, also muss das Auto nach Ablauf entweder gekauft oder zurückgegeben werden. Dazu muss man allerdings wissen, dass eine Person beliebig viele Autos zur selben Zeit leasen kann. Ein weiterer großer Nachteil ist, dass die Nutzung des Wagens während der Vertragslaufzeit eingeschränkt ist. Bevor der Wagen übergeben wird, werden im Leasingvertrag eine Maximalkilometeranzahl, sowie kleinere Bedingungen zu Wartungen, Werkstattbesuchen und erlaubten Fahrtwegen. Doch gibt es weitere interessante Alternativen zu Neuwagen, die oft in Betracht gezogen werden. Da der Neufahrzeugpreis innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre rapide fällt, ist der sogenannte Jahreswagen die wohl beste Alternative für recht neue Fahrzeuge. Beim Jahreswagen bekommt man ein neues Modell, was oft nur wenig gefahren worden ist und dadurch kaum Gebrauchsspuren aufweist, aber schick ist und sich bestens fährt.
Insgesamt ist Leasing sehr bequem und günstig, da ein Neuwagen nie gekauft werden muss und immer wieder ein anderes Auto geleast werden kann. Wer aber seine Freiheit beim Fahren haben will, sollte sich ein eigenes Auto zulegen.