Fahrzeuge und Maschinen leasen

Im gewerblichen Bereich kommt das Leasing heute relativ häufig vor, entweder als Immobilien-Leasing oder noch häufiger im Bereich des leasen von Maschinen und von Fahrzeugen. Oftmals möchten Unternehmen anzuschaffende Maschinen und Fahrzeuge nicht über einen Kredit finanzieren und schon gar nicht bar zahlen, weil dadurch viel Liquidität verloren geht oder auch die Kreditlinie des Unternehmens belastet wird. Das Leasing hingegen findet im Grunde unter Ausschluss der Bank statt, sodass das Unternehmen die vorhandene Kreditlinie für andere Investitionen nutzen kann. Am häufigsten werden im gewerblichen Bereich Maschinen und Fahrzeuge über das Leasing finanziert. Die Maschinen werden zum Beispiel für die Produktion von Stoffen und Sachwerten oder auch für die Weiterverarbeitung benötigt.

In der Regel ist die Leasingdauer hier identisch mit der offiziellen Abschreibungsdauer des Leasingobjektes. Nach Ablauf der Leasingdauer werden die Maschinen nur sehr selten vom Leasingnehmer erworben, sondern da die Werte ohnehin abgeschrieben sind wird meistens direkt die nächste Maschine über das Leasing finanziert. Der Vorteil besteht unter anderem auch darin, dass die Leasingverträge oftmals auch mit kostenlosen Wartungs- und Reparaturverträgen gekoppelt sind, sodass für den Leasingnehmer und Nutzer der Maschinen in der Hinsicht keine Kosten entstehen, die auf den Eigentümer der Maschinen ansonsten zukommen würden.

Das Fahrzeug-Leasing im gewerblichen Bereich funktioniert im Grunde nach dem gleichen Muster wie das Maschinen-Leasing. Fahrzeuge werden allerdings im Gegensatz zu den Maschinen nach Ablauf des Leasingvertrages öfter dann auch vom Leasingnehmer gegen Zahlung des Restwertes käuflich erworben, da sie auch nach der offiziellen Abschreibedauer von zumeist fünf Jahren noch weiter genutzt werden. In der Praxis wird das Fahrzeug-Leasing im gewerblichen Bereich vor allem von Transportunternehmen genutzt, die entweder LKWs oder auch Busse auf diese Art und Weise finanzieren möchten.